"Das Herz von Streules Musik ist der homogene Gesamtklang des Ensembles – ein ausserordentlicher Farbenzauber, der dennoch von grosser Transparenz, Luftig- und Leichtigkeit ist. "
ZÜRCHER TAGESANZEIGER
Juli 2005
 

MARTIN STREULE JAZZ ORCHESTRA

“Ein Glücksfall”, ” frischer Wind weht durch die Europäische Big Band Szene”, “ein genialer Klangmaler”, Zitate aus verschiedenen grossen Schweizer Tageszeitungen die eindrücklich aufzeigen, wie das MARTIN STREULE JAZZ ORCHESTRA die Jazzszene dieses Landes bereichert.

Seit seiner Gründung im Jahr 1997 setzt sich das musikalische Material des MSJO ausschliesslich aus Kompositionen und Arrangements seines Leaders zusammen. Durch mehrjährige Konzerttätigkeit hat das Orchester seinen eigenen, unverwechselbaren Klang entwickelt. Unter den Bandmitgliedern befinden sich einige bekannte Namen der Schweizer Jazz Szene. Viele von Ihnen führen seit Jahren erfolgreich ihre eigenen Projekte.

Ein Grossprojekt ist der Konzertzyklus „THE FOUR ELEMENTS“, in dem jedes der vier Elemente in einer abendfüllenden Komposition vertont und auf CD aufgenommen wird. Drei Elemente sind bereits erschienen (Water, Earth, Fire).

Das Orchester spielte unter anderem am Jazzfestival Schaffhausen, am BeJazz Winterfestival  gab diverse Konzerte im Moods (Zürich), im Bird’s Eye (Basel), in der Dampfzentrale (Bern) und anderen bekannten Schweizer Jazzclubs.

Das MSJO war auch in verschiedenen Radiosendungen zu hören und spielte vier CD’s ein. Im Jahr 2003 gewann die Band den Jazzpreis der Zürcher Kantonalbank.

Fotos: Milad Ahmadvand

"Streule setzt sein Ensemble geschickt, subtil und differenziert als Klangfarbenpalette ein und evoziert wunderbare, stets wechselnde Atmosphären. Da ist jede noch so kleine Nuance gewollt und für die Entwicklung des musikalischen Flusses essenziell."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
September 2005
 

CHAMBER SONGS (2017/18)

Das Martin Streule Jazz Orchestra geht nach einer längeren Pause 2017 mit dem neuen Programm "Chamber Songs" wieder auf Uraufführungs-Tournee. Mit dabei ist die in Berlin wohnhafte, israelische Sängerin Efrat Alony.

Die „Chamber Songs“ sind eine Sammlung von Liedern über die alltäglichen Hochs und Tiefs, über Wünsche und Träume, Trauer und Hoffnung.

Die Musik ist sehr kammermusikalisch und folgt der Idee eines von der „music concrete instrumental“ inspirierten "akkustischen Sounddesigns“. Dabei werden vor allem die Farben der leisen, instrumentalen Klänge und Geräusche am Rand zum Nichts genutzt.

So entstehen, trotz der grossen Besetzung, subtile und zerbrechliche Klangskulpturen in denen auch das Schlagzeug in erster Linie  klangmalerisch wirkt und feinste Soundcollagen um das Ensemble herum bildet.

Die „Chamber Songs“ sind die persönlichste Musik die Martin Streule je für sein Orchester geschrieben hat, und sie stellen eine der faszinierendsten und farbenreichsten Stimmen des modernen europäischen Jazz ins Zentrum.

Reeds:
Reto Suhner (as,picc,fl,afl,cacl)
Adi Pflugshaupt (as,picc,fl,afl)
Jürg Bucher (ts,cl,bcl)
Jochen Baldes (ts,bcl)
Thomi Geiger (ts,cl,bcl)

Trumpets & Fluegelhorns:
Sandro Häsler (picc.tp)
Lukas Thöni (picc.tp)
Daniel Schenker
Daniel Woodtli (picc.tp)

Trombones:
René Mosele
Bernhard Bamert
Lukas Wyss
Beat Felder

Rhythm:
Franz Hellmüller (git)
Philip Henzi (p)
André Pousaz (b)
Lukas Rutzen (d,perc)

Vocals: Efrat Alony , Composer & Conductor: Martin Streule

"Ein stetig expandierender Klangkosmos"
DER LANDBOTE
März 2007

FIRE (2007)

Auf seiner Jubiläumstournee setzt das MSJO mit „FIRE“ den 2003 begonnenen Konzertzyklus „The Four Elements“ fort.

Nach den grossen, symphonischen Klangbildern von „WATER“ und den Groove-orientierten Klangskulpturen von „EARTH“ steht „FIRE“ im Zeichen von züngelnden Melodien und polyphonen, breit angelegten Klangtexturen: wärmend, aber auch zerstörend wie Flammen und unvorhersehbar wie der Verlauf eines Feuers.

Reeds:
Thomi Geiger (as,ss,cl)
Reto Suhner (as,ss,fl)
Jürg Bucher (ts,ss,cl)
Jochen Baldes (ts,bcl)
Lukas Heuss (bs,bcl,)

Trumpets & Fluegelhorns:
Sandro Häsler
Lukas Thöni
Daniel Schenker
Daniel Woodtli

Trombones:
René Mosele
Andreas Tschopp
Bernhard Bamert
Beat Felder

Rhythm:
Franz Hellmüller (git)
Adrian Frey (p)
André Pousaz (b)
Dominik Burkhalter (d)

Composer & Conductor: Martin Streule

"Streule ist ein sensibler Klangbildhauer, formt und gestaltet die Töne seines Ensembles strikter als sonst im Jazz üblich." 

ZÜRCHER TAGESANZEIGER
Juli 2005

EARTH (2005)

Das MARTIN STREULE JAZZ ORCHESTRA führt mit "EARTH" den im Jahr 2003 begonnenen Konzertzyklus "The Four Elements" fort. Nach den grossen, symphonischen Klangbildern von "WATER" dominieren in "EARTH" kleine Soundscapes mit assoziativem Charakter, die in sechs Szenen aufeinander einwirken.

Der erste Teil des Programms dreht sich um die physikalischen Eigenschaften des blauen Planeten. Nach dem musikalischen Urknall zu Beginn erklingt die Erdrotation als schwerer Groove mit bizarren Bluesbezügen.

Im weiteren Verlauf schweben Landschaften als Rezitativ und Arie über die Bühne, und unvorhersehbare Naturkräfte prallen als schnell treibende Themenfetzen in roher Gewalt aufeinander und schaffen Raum für Neues.

Der zweite Teil des Werks widmet sich den zahlreichen Lebensformen, die aus der Erde entstehen. Das Leben in seiner ureigensten Form erscheint in pulsierenden, groovig-perkussiven Melodien mit überraschenden Wendungen. Eine Ballade, gespielt von einem Quintett mit tiefen, warmen Instrumenten und getragen vom weichen Klang des Orchesters, widmet der "Mutter unter den Elementen" die ruhigsten Minuten des Abends. Danach beschliesst eine wilde, ekstatische Tanzmusik im rohen Groove-Patchwork zum Thema "Götter und Rituale" das Programm und entlässt die EARTH-linge wieder ins Alltags-Erdenleben.

Reeds:
Thomi Geiger (as,ss,cl)
Reto Suhner (as,ss,fl)
Jürg Bucher (ts,ss,bcl)
Jochen Baldes (ts,fl,bcl)
Lukas Heuss (bs,bcl,)

Trumpets & Fluegelhorns:
Sandro Häsler
Lukas Thöni
Daniel Schenker
Daniel Woodtli

Trombones:
Bernhard Bamert
Christophe Schweizer
René Mosele
Andreas Tschopp
Beat Felder

Rhythm:
Tomas Sauter (git)
Adrian Frey (p)
Patrice Morêt (b)
Tobias Friedli (d)

Composer & Conductor: Martin Streule

"Die Musik, die Martin Streule für sein eigenes Jazzorchester schreibt, gehört zum Interessantesten, was es in Europa zurzeit zu hören gibt."
JAZZ'N'MORE
April 2003

WATER (2003)

"WATER" ist eine liebenswürdige Hommage an ein Element, das in seinen unzähligen Erscheinungsformen viel zu unserem Lebensstandart beiträgt, oder wenn es fehlt, das Leben verunmöglicht. So wichtig es für die Existenz jeglicher Lebewesen ist, so vielschichtig hat es unser Denken und unser Handeln beeinflusst.

Reeds:
Thomi Geiger (as,ss,cl)
Rolf Häsler (as,ss,cl,bcl,fl)
Jürg Bucher (ts,ss,acl)
Jochen Baldes (ts,fl)
Lukas Heuss (bs,bcl,)

Trumpets & Fluegelhorns:
Sandro Häsler
Daniel Schenker
Andrea Piccand
Frenchhorn:
Jennifer Clark

Trombones:
Adrian Weber
Bernhard Bamert
Niki Wüthrich
Beat Felder

Rhythm:
Nick Perrin (git)
Stewy von Wattenwyl (p)
Daniel Schläppi (b)
Peter Horisberger (d)

Composer & Conductor: Martin Streule

" Frischer Wind weht durch die europäische Bigband-Landschaft. Und wieder ist es ein Schweizer, der Furore macht. "

TELE RADIO
November 1999

THE ISLAND OF THE FALLEN SOULS (1997/98)

Erstmals aufgeführt wurde die 1st Suite for Jazz Orchestra "THE ISLAND OF THE FALLEN SOULS" an Martin Streule's Abschlussprüfung an der Swiss Jazz School (heute HKB) in Bern im Sommer 1997.

George Gruntz war Experte und hatte grossen Spass an dem Projekt ("Das war mein schönstes Geburtstagsgeschenk").

Damals hiess das MSJO noch "Martin Streule's Concert Jazz Band Project". Als erstes entstanden "In A Graceless Century" als Zentrums-Satz und "Prologue" als Opener. Die Interludes sind vor allem Plattformen für Solisten und eher als Akkord-Skizzen zu betrachten als abgeschlossene Songs.

Reeds:
Wege Wüthrich (as,ss,cl)
Rolf Häsler (as,bcl)
Jürg Bucher (ts,ss)
Jochen Baldes (ts,fl)
Manuel Jaggi (fl)
Ruedi Wettstein (bs,bcl)

Trumpets & Fluegelhorns:
Stephan Geiser
Bernhard Schoch
Daniel Schenker
Andrea Piccand
Frenchhorn:
Jennifer Clark

Trombones:
Adrian Weber
Bernhard Bamert
Reto Zumstein
Tuba:
Marc Unternährer

Rhythm:
Dominik Alig (vib/mar)
Stewy von Wattenwyl (p)
Peter Horisberger (d)

Composer, Conductor & Electric Bass: Martin Streule

© 2017 by Martin Streule

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